Tattooentfernung

Tattooentfernung mit Q-Switched Nd. Laser

Um zu verstehen, wie die Entfernung eines Tattoos per Lasers funktioniert, sollte bedacht werden, dass die Farbpigmente mithilfe einer sehr feinen sogenannten Tätowiernadel direkt in die Haut gestochen wird. Um zu verhindern, dass das Tattoo mit der Zeit verblasst, weil sich die erste Haut ständig erneuert, wird bis zur zweiten Hautschicht, der Epidermis, gestochen. Trotz wird ein Tattoo mit der Zeit heller.
Warum verblassen Tattoos mit der Zeit von alleine?

Kleine Farbpartikel werden über einem längeren Zeitraum durch die Makrophagen, den sogenannten Fresszellen, vernichtet und über das Lymphsystem ausgeschieden. Nur große, schwer aufzulösende Farbpartikel bleiben erhalten.

Bei der Laser-Tattooentfernung wird eben dieser körpereigene „Schutzmechanismus“ bewusst genutzt, um das Körperbild dauerhaft zu entfernen. Hierfür wird die Stelle auf der das Tattoo zu sehen ist, direkt mit dem Laserstrahl behandelt. Durch den Laser werden die großen Farbpartikel für nicht mal eine Sekunde auf mehrere hundert Grad Celsius erhitzt. Durch die extrem hohen Temperaturen zerfallen die Farbpartikel kleine Teile, die dann durch die Makrophagen abgebaut werden können. Da eine Tattooentfernung mit Laser punktuell funktioniert, sind abhängig von der Größe des Tattoos mehrere Behandlungen notwendig. Je nach eigener Veranlagung werden sechs bis zwölf Termine in unserer Praxis fällig. Dasselbe gilt, wenn es darum geht ein Tattoo zu entferne, das eigentlich dazu gedacht war, ein anderes zu überdecken.
Dieselbe Technik wird natürlich auch verwendet, wenn es darum geht Permanent-Make-up oder selbst gestochene Tattoos zu entfernen. Normalerweise werden in diesem Fall nicht so viele Behandlungstermine notwendig.
Mit welchen Nebenwirkungen ist bei der Laser-Tattoo-Entfernung zu rechnen?

Die Entfernung eines Tattoos mithilfe eines Lasers ist aktuell die schonendste und vor allem effektivste Methode, da hierfür aktive Schutzmechanismen des Körpers gezielt aktiviert werden. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann. Daher ist die Nachsorge unheimlich wichtig, damit das Narbenrisiko auf maximal fünf Prozent reduziert wird. Hinzu ist gerade bei einer Behandlung im Sommer ein ausreichender Sonnenschutz unerlässlich, da sonst die Gefahr einer Pigmentstörung kommen kann.

Tipp: Während der ersten Behandlungen ist die Bildung von Blasen oder Krusten nicht auszuschließen. Genau wie beim tätowieren selbst gilt, dass diese auf keinen Fall abgekratzt werden dürfen. Warten Sie, bis diese von alleine abfallen.
Wie lange dauert so eine Tattooentfernung?

Ob eine Tattooentfernung erfolgreich ist oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    die Farbinhaltsstoffe
    die Farbdichte
    das Tattoo-Alter
    die Qualität des Immunsystems

In der Regel sind wie bereits erwähnt sechs bis zwölf Behandlungstermine notwendig, dazwischen müssen aber fünf bis sechs Wochen vergehen. Während dieser Zeit muss sich die Haut wieder beruhigen und Ihr Immunsystem tut seinen Job und zwar die „zerbrochenen“ Farbpartikel abtransportieren.
Ist die Laser-Tattooentfernung schmerzhaft?

Jein, an sich ist die Tattooentfernung nicht schmerzhafter als würde jemand mit einem Gummiband ständig auf Ihrem Arm schnippen. Es empfiehlt sich aber trotzdem, sollten Sie viel Stress die letzte Zeit gehabt haben oder gar krank sein (Schnupfen, Erkältung usw.) empfehlen wir den Patienten unserer Praxis den Termin besser zu verschieben. Warum? Gerade Stress und Krankheit sorgen dafür, dass man viel schmerzempfindlicher ist.
Tattooentfernung mittels Laser – Die Vor- und Nachsorge

Auf übermäßigem Alkoholgenuss oder Droge sollten Sie mindestens 24 Stunden vor der Behandlung unbedingt verzichten.
Stark gebräunte Haut können wir nicht behandeln. Je heller der Hautton umso besser. Deswegen sollten Sie gerade im Sommer die zu behandelnde Stelle abdecken, sei es durch ein entsprechendes Kleidungsstück oder gar durch Pflaster, damit Ihre Haut möglichst hell bleibt.
Bei starken Hautproblemen, wie zum Beispiel einem Sonnenbrand oder gar Gürtelrose, muss der Termin zur Tattooentfernung unbedingt verschoben werden.
Um die Ausleitung der Farbpartikel positiv zu unterstützen, lohnt es sich über verschiedene Methoden der Naturheilkunde zu informieren.
Nach der Behandlung ist die Stelle Ihres Tattoos noch sehr gereizt, daher sollten Sie mindestens ein bis zwei Tage auf Seife verzichten. Genauso ist Schwimmen oder ein Saunabesuch nicht zu empfehlen. Hier raten wir mindestens eine Woche zu warten, bevor Sie Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.
Auch von Sport ist frisch nach der Behandlung abzuraten. Einfach aus diesem Grund, um Muskelkontraktionen zu vermeiden und die schon sowieso gereizte Stelle nicht noch weiter zu beanspruchen.

Tattoos auf allen Körperregionen entfernen

Grundsätzlich können Tattoos auf allen Körperregionen entfernt werden. Prinzipiell kann man jedoch sagen, je weiter entfernt das Tattoo vom Körperstamm entfernt liegt, umso länger dauert die Laser Entfernung. Auch das Ansprechen auf die Laserentfernung und das Abblassen ist abhängig von der Körperstelle auf der sich das Tattoo befindet. Neben der kompletten Entfernung von Tätowierungen können Sie Ihr Tattoo oder Ihre Tattoos auch mittels Laser aufhellen lassen, zum Beispiel für ein Cover-Up, das sich dann wesentlich leichter aufbringen lässt. Gerne beraten wir Sie in unserem Ärztezentrum individuell zur Tattooentfernung mittels Laser.

Der Laser gibt keine UV- und auch keine Röntgen-Strahlung ab, wodurch die Haut keinerlei ionisierender Strahlung ausgesetzt wird, jegliche Zellveränderung an und in der Haut ist ausgeschlossen. In rund 98% aller Tattooentfernungen bleibt die Haut heil.
Behandlungsverlauf
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Die Behandlung erfolgt mittels spezieller Laser, die eigens auf die Tattooentfernung ausgerichtet sind. Die genaue Anzahl der Behandlungen hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich auch von einem erfahrenen Laser-Anwender nicht exakt vorausberechnen. Je nach Tiefe des Tattoos sind 4 bis 8 Behandlungen notwendig, wobei nach jeder Behandlung eine Aufhellung stattfindet. In seltenen Fällen, vor allem bei doppelt gestochenen Tattoos, können auch mehr Behandlungen notwendig sein.

Einen Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben z.B. die verwendete Art, Farbe und Alter sowie die Tiefe des Pigmenteintrags, die Qualität des Tattoos und die Reaktionsfähigkeit des körpereigenen Immunsystems. Ein bisschen Zeit müssen Sie in jedem Fall mitbringen, denn nicht die Laserbehandlung selbst erfordert diese Zeit, sondern die Zeit zwischen den Sitzungen der Laserbehandlungen, in denen die Haut Ruhe braucht, um sich erholen zu können.

Die Laserbehandlung von Tattoos erfordert im Allgemeinen keine spezielle Hautvorbereitung. Die Behandlung ist schmerzarm, wird aber unterschiedlich empfunden, je nach Schmerzempfindlichkeit und Körperstelle (vergleichbar mit kleinen Stichen).
Nach der Tattooentfernung

Nach der Entfernung des Tattoos kann es durch den beschriebenen Platz- und Sprengeffekt zu einer oberflächlichen Hautreizung, Hautrötung und leichter Schwellung sowie Schorfbildung kommen. Letzterer fällt nach 1 bis 2 Wochen spontan ab und sollte keinesfalls vorzeitig abgekratzt werden. Vor sowie nach der Laserbehandlung sollte auf Solarien und intensives Sonnenbaden verzichtet werden. Außerdem empfehlen wir innerhalb der ersten Woche nach der Behandlungen das Auftragen einer kortisonhaltigen Salbe (z.B. Ebenol).
Kosten für die Entfernung von Tätowierungen

Die Kosten für die Laser Entfernung von Tätowierungen lassen sich im Vorfeld schwer beziffern, da sie sich nach der Größe der Tätowierung, der verwendeten Farbe und auch nach der Körperregion richten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, bzw. nur in seltenen Einzelfällen, zum Beispiel im Fall einer sozialen Wiedereingliederung, wenn die Tätowierung eine Arbeitsaufnahme verhindert. In allen anderen Fällen handelt es sich um eine kosmetische Maßnahme, die von Ihnen selbst zu tragen ist.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in einem ausführlichen sowie kostenlosen Beratungstermin gerne zur Verfügung.

 

IPL gegen Altersflecken

So wirksam ist unsere IPL-Lasertherapie

Ihre Sonnen- oder Altersflecken sprechen auf das intensiv gepulste IPL-Xenonlicht der ledermis Technologie an. Es kommt zur sogenannten Photo-Oxidation: Die Flecken verdunkeln sich leicht und werden nach einigen Tagen von der Haut abgestoßen. In vielen Fällen können Sie dann bereits ein gutes kosmetisches Ergebnis sehen.

 So sanft ist ledermis bei Altersflecken

Durch die Behandlung kommt es zu einer leichten Verdunkelung der Altersflecken (dem sog. Dirty-Look) sowie leichten Rötungen am Rand. 3 bis 7 Tage nach der Behandlung bildet sich ein brauner Schorf, nach etwa 8 bis 10 Tagen werden die pigmentierten Hautzellen von der Haut abgestoßen. Gut zu wissen: Bitte entfernen Sie den Schorf aufgrund der Narbenbildungs-Gefahr nicht. Da Ihre Haut nach der Behandlung empfindlich ist, sollten Sie in den ersten 6 Wochen danach nicht ohne Sunblocker in die Sonne gehen.

Unsere Empfehlung zur Behandlungshäufigkeit

Bei Sonnen- oder Altersflecken empfehlen wir Ihnen 3 bis 5 Behandlungen im Abstand von 2 bis 3 Wochen.

Was sind Altersflecken?

Altersflecken sind Störungen der Hautpigmente durch eine veränderte Melanin-Produktion: Die Überproduktion des Farbstoffes Melanin führt zur dauerhaften Entstehung von rötlichen oder braunen Flecken auf der Oberhaut. Diese sind zwar gutartig, werden von den Betroffenen aber oft als ein kosmetisches Problem empfunden. Denn anders als klassische Sommersprossen sind sie immer sichtbar.
Warum treten Altersflecken auf?

Ursachen für die Entstehung von Altersflecken sind in den meisten Fällen hormoneller Natur. Altersflecken treten am häufigsten an den Hautbereichen auf, die der UV-Strahlung am stärksten ausgesetzt sind.
Wie funktioniert die ledermis
IPL-Lasertherapie zur Entfernung von Altersflecken?

Sie möchten sich Ihre Altersflecken lasern lassen? Mit der ledermis IPL-Lasertechnologie können Altersflecken durch ein besonders effektives und schonendes Verfahren entfernt werden. Das Ergebnis ist ein kosmetisch klares Hautbild.

Ihre Altersflecken sprechen auf das intensiv gepulste Licht der IPL-Behandlung an und es wird eine sogenannte Photo-Oxidation ausgelöst. Durch diesen Prozess kommt es zuerst zu einer leichten Verdunklung der Altersflecken (dem sog. Dirty-Look) sowie leichten Rötungen an deren Rand. Drei bis sieben Tage nach der Behandlung folgt eine braune Schorfbildung. Nach etwa acht bis zehn Tagen werden die pigmentierten Hautzellen von der Haut abgestoßen. Weitere Behandlungen können im Abstand von ca. drei Wochen durchgeführt werden.

In den ersten sechs Wochen nach der Behandlung sollten Sie sich nicht ohne Sunblocker der Sonne aussetzen.


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